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Dyskalkulie

Rechenschwäche:

Die Herausforderung bei Kindern mit Rechenschwäche besteht darin, ihnen Zahlen, Zahlenräume, Mengen, Maßeinheiten, Größen und Formen richtig näher zu bringen.

Speziell die Zehnerübergänge und bei Wechsel der Rechenarten innerhalb einer Aufgabe, bereitet den betroffenen Kindern immense Schwierigkeiten.

Bei Text und Sachaufgaben haben Kinder mit Rechenschwäche massive Probleme diese zu lösen bzw. diese überhaupt richtig zu verstehen.

Weiters werden Zahlen ausgelassen, verdreht, verwechselt und seitenverkehrt geschrieben (zb. 6 und 9 ...).

Ebenfalls kann die Verbindung zwischen Zahlbegriff und Menge fehlen.
Es muss immer nachgezählt werden. Beim Würfelbild fünf erkennt das Kind nicht auf einen Blick die Augenzahl. Es fängt immer wieder bei eins an zu zählen.


Es wird nicht gerechnet, sondern einzeln dazugezählt.
Die Aufgabe drei plus zwei wird nicht gerechnet. Das Kind löst die Aufgabe, indem es zu drei Fingern zwei einzelne Schritte dazuzählt.


Das Kind kann nur von der Zahl eins ausgehend weiterzählen.

Beispiele



Was ist Dyskalkulie?

Definition der Welthilfsorganisation (WHO):

Rechenschwäche:
Beeinträchtigung von grundlegenden Rechenfertigkeiten.

Diese Störung beinhaltet eine umschriebene Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch Intelligenzminderung oder einer eindeutig unangemessenen Beschulung erklärbar ist.

Das Defizit betrifft die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fähigkeiten, die für Algebra, Geometrie, Integralrechnung u ä. benötigt werden.


Empfohlenes Programm:
Dyskalkulie/Mathe


Was tun?

Da Kinder mit Rechenschwäche trotz herkömmlichen Lernmethoden und Förderungen keine nennenswerten Erfolge erzielen können, ist ein spezielles Förderprogramm nötig.

Zuerst ist die Beratung von Eltern im Umgang mit Rechenschwachen Kindern nötig, da auch zu Hause anders mit dem Lernstoff umzugehen ist.

Eine Austestung zur Feststellung der Rechenschwäche und die Ausarbeitung eines individuellen Förderprogrammes wäre der nächste Schritt.

In der Grundschule muss das Kind 58 Schritte im Mathematik-Lehrplan durchlaufen.

Entsteht in einer Schrittfolge ein Problem, kommt es zu Lücken, die wieder aufgebaut oder neu erlernt werden müssen. Werden diese Lücken nicht gefüllt, kann das Kind die nachfolgenden Schrittfolgen nicht verstehen. Das Kind wird daher Fehler beim Rechnen machen und sich damit immer quälen.

Ich finde diese fehlenden Lücken und Probleme und fülle sie wieder auf. Zuerst gehe ich immer ein bis zwei Schritte zurück (zu Aufgaben, die das Kind bereits beherrscht), um den Selbstwert wieder aufzubauen und zu motivieren.

Anschließend werden die Lücken intensiv mit verschiedenen Methoden und Materialien bearbeitet und geschlossen. Danach gehen wir Schritt für Schritt weiter, bis wir wieder beim Schulstoff ansetzen können.



 
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Schindler Silke
Dipl. Legasthenie, Dyskalkulietrainerin
Ganzheitliche Lerntrainerin
Dreipappelstrasse 9f
2700 Wr. Neustadt

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